F: Während der Durchführung eines Firmwareupgrades wurde der Drucker vom Stromnetz getrennt. Hat dies den Drucker beschädigt?
A: Nein. Der Drucker hält eine betriebsbereite Kopie der Vorversion der Firmware für den Fall bereit, dass während der Installation des Upgrades ein Fehler auftritt.
F: Die Datenübertragung zum Drucker erfolgt über einen 9-poligen seriellen Anschluss, es wird jedoch nichts gedruckt. Wie kann ich den Anschluss des Druckers prüfen? Ich habe das Kabel in einem Elektronikfachhandel gekauft.
A: Alle stationären und Desktopdrucker von Datamax-O'Neil verfügen über eine proprietäre Stiftbelegung des seriellen Anschlusses. Daher können Sie kein serielles Standardkabel verwenden. Sie müssen entweder ein serielles Kabel bei Datamax-O'Neil bestellen oder entsprechend dem Stiftbelegungsdiagramm selber herstellen. Das Diagramm mit der Stiftbelegung finden Sie in der Bedienungsanleitung.
F: Ich habe auf einen anderen Typ von Etiketten umgestellt, und nun wird nichts mehr gedruckt. Die Etiketten werden unbedruckt ausgegeben.
A: Wenn Ihr Drucker für den Direktthermodruck eingerichtet ist, legen Sie ein Etikett auf eine ebene Oberfläche. Rubbeln Sie das Etikett mit einer Münze oder einem Fingernagel mit sanftem Druck auf. Wenn die aufgerubbelte Stelle hellgrau ist, handelt es sich bei dem Etikett um ein Thermotransferetikett, für das ein Farbband benötigt wird. Wenn die aufgerubbelte Stelle dunkel bis schwarz ist, handelt es sich hingegen um Direktthermoetiketten. Bitte wenden Sie sich an den technischen Support, um weitere Anweisungen zur Problembehandlung zu erhalten.
F: Wie lange halten Druckköpfe bei den Class-Druckern?
A: Die Lebensdauer von Druckköpfen hängt natürlich von der tatsächlichen Beanspruchung ab. Datamax-O'Neil gibt auf alle Datamax-O'Neil-Druckköpfe eine Garantie von einem Jahr oder eine eingeschränkte Garantie auf 2,54 Mio. Druckzentimeter für Herstellungsfehler. Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, Staub, Hitze, Feuchtigkeit und ungeeigneter Betrieb (fehlerhafte Reinigung und Überbeanspruchung) verkürzen die Lebensdauer des Druckkopfes. Datamax-O'Neil empfiehlt, den Druckkopf regelmäßig zu reinigen, wie in der Bedienungsanleitung erläutert. Stellen Sie sicher, dass Sie den Druckkopf ordnungsgemäß verwenden und warten, um seine Lebensdauer zu verlängern.
F: Mein Display ist eingeschaltet, es wird jedoch kein Text angezeigt. Wie soll ich nun vorgehen?
A: Drücken Sie die Taste "Menü", die sich auf der abgewandten linken Seite befindet, und halten Sie sie gedrückt. Durch Gedrückthalten der Menütaste wird der Kontrast für das Display gesteuert. Diese Einstellungsmöglichkeit gilt für alle stationären Datamax-O'Neil-Drucker mit einem Display.
F: Wo kann ich Druckertreiber herunterladen?
A: Sie können die Druckertreiber für Windows über den Bereich "Technische Ressourcen" herunterladen.
F: Einige der Einstellungen in meinem Drucker wurden geändert. Wie kann ich das Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen?
A: Halten Sie die Tasten für Pause, Papiervorschub und Abbrechen gleichzeitig gedrückt, während der Drucker eingeschaltet und initialisiert wird, um den Drucker auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Halten Sie diese Tasten gedrückt, bis die Meldung "System zurückgesetzt" auf dem Display angezeigt wird. Lassen Sie dann die Tasten wieder los. Damit wird der Drucker auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.
F: Die Etiketten wurden ordnungsgemäß gedruckt. Anschließend musste ich einen Etikettenstapel entnehmen, um mit einem anderen Stapel fortzufahren. Der Text wird nun sehr klein gedruckt. Was ist passiert?
A: Möglicherweise verursachen Softwarepakete von Drittanbietern das Problem. Schließen Sie einfach das aktuell geöffnete Etikettenformat, öffnen Sie es erneut, und versuchen Sie dann erneut, die Etiketten zu drucken. Das Problem sollte damit behoben sein.
F: Wie oft sollte ich den Druckkopf reinigen?
A: Wenn Sie Direktthermoetiketten verwenden, sollten Sie den Druckkopf nach jeder Etikettenrolle reinigen. Beim Thermotransferdruck mit einem Farbband sollten Sie den Druckkopf reinigen, wenn Sie ein neues Farbband einlegen. Wenn die Druckerumgebung stark verunreinigt ist, empfehlen wir, den Druckkopf täglich zu reinigen.
F: Besteht für den A-Class eine Emulation für die Sato®-Druckersprache?
A: Zurzeit werden lediglich die Druckersprachen Zebra® und Intermec emuliert. Die Emulation für Sato wird zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein.
F: Wie kann ich den Drucker aus dem Fehlerzustand "Kopf/Deckel schl." bringen?
A: Stellen Sie sicher, dass die Etiketten und das Farbband ordnungsgemäß eingelegt sind, und überprüfen Sie, ob der Druckkopf verriegelt und die Abdeckung geschlossen ist. Drücken Sie dann einmal die Vorschubtaste.
F: Wie kann ich den GPIO PORT im Druckermenü konfigurieren?
A: Diese Einstellungen sind proprietär und werden vom Hersteller des Geräts festgelegt. Wenden Sie sich an den Hersteller/Händler des Geräts, um Informationen zu dieser Einstellung zu erhalten.
F: Ich ersetze einige alte Zebra®-Druckmaschinen durch die A-Class. Ich habe noch einige Schachteln mit Zebra®-Farbbändern. Kann ich diese Farbbänder in Datamax-O'Neil-A-Class-Druckern verwenden?
A: Ja. Alle A-Class-Drucker verfügen über einen unidirektionalen Farbbandausrichter. Sie können also auf der Innenseite oder auf der Außenseite beschichtetes Farbband verwenden.
F: Ich muss den Druckkopf meines A-Class austauschen. Muss ich die Spannung oder andere Einstellungen im Menü überprüfen?
A: Dies ist nicht nötig. Beim Austausch des Druckkopfes brauchen Sie lediglich den alten Druckkopf zu entfernen und den neuen einzubauen. Dies gilt für alle Drucker der A-Class-Baureihe.
F: Welche Anpassungen sind möglich, um das Zerknittern des Farbbandes zu vermeiden? Die verwendeten Etiketten sind 7,62 cm breit, das Farbband 10,16 cm.
A: Datamax-O'Neil empfiehlt, das Farbband so zu wählen, dass es etwa ein 0,32 bis 0,64 cm breiter als die Etiketten ist. Werden Medien mit größeren Abmessungen verwendet, kann dies dazu führen, dass das Farbband verknittert. Es sind jedoch einige Anpassungen verfügbar, mit denen sich das Problem beheben lässt. Bitte wenden Sie sich an den technischen Support von Datamax-O'Neil, um weitere Informationen zur Vorgehensweise und zu den Anpassungen selbst zu erhalten.
F: Ich würde gerne auf allen meinen A-Class-Druckmaschinen die Remotedisplay-Option installieren. Kann ich dafür bereits vorhandene Displays verwenden, oder muss ich ganz neue Displays bestellen?
A: Sie können die aktuell auf den Druckern installierten Displays weiter verwenden. Sie müssen allerdings das passende Remotedisplaykabel bestellen. Die Teilenummer ist DPO78-2516-01. *Aus Gründen der Garantie muss dieser Vorgang von einem Datamax-O'Neil-zertifizierten Techniker durchgeführt werden*.
F: Die Haupttransportwalze ist abgenutzt und muss ausgetauscht werden. Kann ich sie durch eine der drei anderen Rollen ersetzen?
A: Ja. Abhängig von der Rolle, die Sie zum Austausch verwenden, müssen Sie auch die Zahnräder austauschen. Die Rollen können untereinander ausgetauscht werden, nicht jedoch die Zahnräder (außer bei der hinteren Rolle). Die hintere Rolle verwendet dasselbe Zahnrad wie die Hauptantriebsrolle.
F: Ich habe einen sehr alten PE42, den ich durch einen neuen A-Class-Drucker ersetze. Der Applikatoranschluss des A-Class ist nicht derselbe wie für den PE42. Ist für diesen Fall ein Adapterkabel verfügbar?
A: Ja. Die Teilenummer lautet DPO32-2562-01.
F: Mit welchen Kabeltypen kann ich den Drucker an den Computer anschließen?
A: Alle E-Class-Drucker werden standardmäßig mit USB-, Parallel- und seriellem Anschluss ausgeliefert. Da viele Hersteller in neuen Computermodellen gar keine seriellen oder Parallelanschlüsse mehr verbauen, werden Drucker meistens über den USB-Anschluss angeschlossen. Wenn Sie auf den seriellen Anschluss angewiesen sind, müssen Sie entweder ein serielles Kabel bei Datamax-O'Neil bestellen oder entsprechend dem Stiftbelegungsdiagramm selber herstellen. Das Stiftbelegungsdiagramm finden Sie in der Bedienungsanleitung.
F: Welche Arten von Etiketten bzw. Farbbändern kann ich in meinem Drucker verwenden?
A: Alle E-Class-Drucker werden standardmäßig als Direktthermodrucker ausgeliefert. Direktthermoetiketten verfügen über eine besondere Beschichtung, die bei Erwärmung schwarz wird. Sie benötigen kein Farbband. Der Drucker kann jedoch auch mit einer Option für den Thermodruck konfiguriert werden, so dass der Drucker ein Farbband verwenden kann. Es sind zahlreiche verschiedene Arten von Etiketten (mit Aussparung, mit Reflexionsmarkierung und als Endlosmedien) und Farbbändern (auf der Grundlage von Wachs, Harz oder Wachs/Harz-Kombination) verfügbar, die der Drucker unterstützt. Der Drucker unterstützt Etikettenbreiten von 2,54 bis 10,92 cm. Die Farbbänder müssen auf der Innenseite beschichtet sein. Wenden Sie sich an Datamax-O'Neil Printing Supplies, um weitere Informationen zu erhalten.
F: Warum geht der Drucker direkt nach dem Einschalten in den Fehlerzustand?
A: Möglicherweise muss der Drucker für Ihre Anwendung rekonfiguriert werden. Die Drucker werden standardmäßig für den Betrieb im Direktthermodruck und für Etiketten für die Erkennung über Aussparungen bzw. Führungskante ausgeliefert. Wenn Sie ein anderes Farbband oder eine andere Sorte von Etiketten verwenden möchten, müssen diese Einstellungen angepasst werden. Darüber hinaus bestehen auch alternative Vorgehensweisen. Wenden Sie sich an Ihren Händler oder an den technischen Support von Datamax-O'Neil, um weitere Hilfe zu erhalten.
F: Wie kann ich das Druckbild dunkler machen?
A: Wenn Sie Thermotransferetiketten und Farbbänder verwenden, stellen Sie sicher, dass die Kombination der beiden Materialien miteinander kompatibel ist. Einige Kombinationen von Etiketten/Farbbändern sind nicht miteinander kompatibel. Wenn Sie eine geeignete Kombination von Etiketten und Farbbändern verwenden, können Sie die Einstellung für die Hitze in der Software anpassen, um ein dunkleres Druckbild zu erhalten.
F: Warum geht der Drucker in den Fehlerzustand, nachdem ich den Aufstellort geändert habe?
A: Stellen Sie sicher, dass Sie für den neuen Aufstellort das Netzteil verwenden, das im Lieferumfang des Druckers enthalten war. Viele andere Geräte verwenden ein ähnliches Netzteil, dessen Leistung gerade ausreicht, um das Gerät einzuschalten. Wenn der Drucker jedoch einen Druckauftrag erhält oder eine anderweitige Aufforderung zum Drucken übermittelt wird, oder wenn auch nur ein Etikett herausgeschoben werden soll, geht das Gerät in den Fehlerzustand über.
F: Warum geht der Drucker direkt nach dem Austauschen des Farbbands in den Fehlerzustand?
A: Überprüfen Sie, ob das Farbband richtig geführt wird. Wenn das Farbband nicht ordnungsgemäß geladen ist, ist das Etikettensensorauge möglicherweise abgedeckt, und das Etikett kann nicht ordnungsgemäß gelesen werden.
F: Ich habe die Etiketten ersetzt. Seitdem werden nur noch leere Etiketten ausgegeben, wenn ich zu drucken versuche. Worin kann die Ursache für dieses Problem liegen?
A: Dieses Problem kann mehrere Ursachen haben. Drücken Sie gleichzeitig die Tasten F1 und F2, und lassen Sie sie dann wieder los. Wenn mit dieser Tastenkombination ein Testetikett ausgedruckt wird, müssen Sie möglicherweise eine Einstellung in der Anwendungssoftware für den Etikettenentwurf oder im Druckertreiber ändern.
Gehen Sie wie folgt vor, wenn das Testetikett nicht ausgedruckt wird bzw. das Etikett unbedruckt ausgegeben wird:
Wenn Ihnen der Hersteller sagt, dass dies eine geeignete Kombination von Etiketten und Farbbändern ist, können Sie die Einstellung für die Hitze in der Software anpassen. Wenn das Problem mit keiner der oben angegebenen Maßnahmen behoben werden kann, wenden Sie sich an den technischen Support von Datamax-O'Neil.
F: Der Drucker hat alles ordnungsgemäß gedruckt, und weder Farbband noch Etiketten wurden ausgetauscht. Dennoch geht der Drucker plötzlich jedes Mal, wenn ich ein Etikett drucken oder auch nur herausschieben möchte, in den Fehlerzustand über.
A: Versuchen Sie zunächst, den Computer und den Drucker neu zu starten. Wenn auf diese Weise das Problem nicht beseitigt werden kann, ist möglicherweise das Sensorauge verunreinigt, oder es ist anderweitig abgedeckt. Schalten Sie den Drucker aus, und versuchen Sie, das Gerät mit Druckluft zu reinigen. Entfernen Sie ggf. störende Objekte im Druckerinneren.
F: Warum wird das Etikett nicht weit genug herausgeschoben, so dass ich es abreißen kann?
A: Dies ist die Standardeinstellung für Ihren Drucker. Sie können dieses Verhalten über das Menü des Druckers oder über die Software für den Etikettendruck ändern. Informationen dazu, wie Sie dieses Verhalten über den Drucker ändern können, finden Sie in der Bedienungsanleitung in dem Abschnitt "Datenbank".
F: Warum werden die Etiketten nur auf der linken Seite ordnungsgemäß bedruckt?
A: Möglicherweise muss das Daumenrad eingestellt werden, oder der Druckkopf ist nicht ordnungsgemäß eingerastet. Rechts neben dem Druckkopfhalter befindet sich ein rundes grünes Rad mit aufgedruckten Zahlen. Drehen Sie das Rad gegen den Uhrzeigersinn (auf eine höhere Zahl), so wird der auf die rechte Seite des Druckkopfes ausgeübte Druck erhöht. Wenn Sie schmale Etiketten verwenden, drehen Sie es im Uhrzeigersinn (auf eine kleinere Zahl), um zu vermeiden, dass die Schreibwalze durch Abrieb beschädigt wird. Anweisungen und Diagramme zu dieser Einstellung finden Sie in der Bedienungsanleitung.
F: Kann ich die Schriftgröße des Texts in meinem LCD-Display ändern?
A: Ja, Sie können die Schriftgröße ändern, indem Sie die Abwärts-Pfeiltaste drücken, wenn sich der Drucker im betriebsbereiten Zustand befindet. Wenn die große Schriftgröße aktiviert ist, wird auf dem LCD-Display ein Lupensymbol angezeigt. Sie können die Schriftgröße wieder auf die werksseitig voreingestellt Größe zurücksetzen, indem Sie erneut die Abwärts-Pfeiltaste drücken.
F: Kann ich auf dem LCD-Display meines H-Class mein Firmenlogo anzeigen?
A: Ja, Sie können ein angepasstes Logo für das LCD-Display heraufladen. Bitte beachten Sie, dass für die Bilddatei des Logos die folgenden Bedingungen gelten: es muss als 2-Bit-Schwarzweißbild im Bitmapformat (BMP) vorliegen, die Bildabmessungen müssen 312 x 94 Pixel betragen. Speichern Sie die Bilddatei auf einer SD-Karte oder auf einem USB-Stick in einem Ordner mit dem Namen "H". Sie müssen diesen Ordner von einem Computer aus erstellen. Der Dateiname für die Bilddatei muss "logolab.bmp" lauten. Schließen Sie das Speichergerät an den Anschluss für das Gerät an dem Drucker an. Schalten Sie den Drucker nach dem Anschließen ein. Der H-Class findet das Bild auf dem Speichergerät und zeigt es als Logo auf dem LCD-Display an. Um das Bild auf dem Drucker zu speichern, wechseln Sie im Menü des Druckers zu dem Befehl "Optionen > Speicher-Module > Datei kopieren", und kopieren Sie dann diese Datei in den Flash-Speicher des Druckers (Modul G). Von nun an wird beim Einschalten des Druckers immer das Logo aus der Datei angezeigt.
F: Wie kann ich die Einstellungen für verschiedene Sensortypen speichern, so dass ich den Drucker nicht jedes mal kalibrieren muss, wenn ich zwischen Etiketten mit Aussparungen, Reflexionsetiketten und Endlos-Etiketten wechsle?
A: Sie können für die verschiedenen Druckmaterialien eigene Konfigurationsdateien erstellen und diese Einstellungen anschließend im Flash-Speicher des Druckers speichern. Anschließend brauchen Sie, wenn Sie die Druckmaterialien wechseln, den Drucker nicht mehr zu kalibrieren, sondern Sie wählen einfach die geeignete Konfigurationsdatei aus. Für die Erstellung einer Konfiguration müssen Sie zunächst einen Druckmaterialientyp konfigurieren und den Drucker kalibrieren. Wählen Sie dann aus dem Menü des Druckers den Befehl "Erweitertes Menü > Systemeinstellungen > Konfigurationsdatei > Speichern als". Geben Sie der Einstellung einen aussagekräftigen Namen, so dass der Druckmaterialtyp eindeutig aus dem Namen hervorgeht. Sie können für verschiedene Druckereinstellungen verschiedene Konfigurationsdateien erstellen und diese bei Bedarf auswählen, indem Sie unter dem o. a. Druckermenü die Option "Wiederherstellen" wählen.
F: Kann ich an den Drucker eine Standard-USB-Tastatur anschließen?
A: Ja, Sie können an den Drucker eine Standard-USB-Tastatur anschließen und über diese Tastatur den Drucker bedienen, von der Navigation durch das Menüsystem bis zur Ausführung der Ersetzung der internen Variablen für den Druck von Etiketten. Bitte wenden Sie sich an den für Sie zuständigen Mitarbeiter des technischen Supports von Datamax-O'Neil, um weitere Informationen zu erhalten.
F: Wie kann ich eine Speicherauszugsdatei im Hexadezimalformat im Drucker festhalten?
A: Bringen Sie den Drucker zunächst in den Dateierfassungsmodus, indem Sie im Menü zu "Erweitertes Menü > Diagnose > Hex-Dump-Modus" wechseln, und dann den Befehl "Dateierfassung" wählen und die Eingabetaste drücken. Wenn Sie das Menü beenden, werden Sie aufgefordert, die Änderungen zu speichern. Wählen Sie "Ja". Auf dem Display wird nun der Text "Hex-Dump-Modus" angezeigt. Senden Sie nun das zu erfassende Format bzw. die zu erfassende Datei an den Drucker. Die Datei wird in dem Flash-Modul* unter einem Namen wie "DMX_xxx_xxx" gespeichert.
**Für die Durchführung dieser Prozedur wird ein USB-Flash-Speichermodul bzw. USB-Stick benötigt.
F: Wie kann ich das erweiterte Menü in dem Drucker aufrufen?
A: Stellen Sie sicher, dass der Drucker betriebsbereit ist, wechseln Sie in dem Menü zu "Systemeinstellungen > Menümodus" und wählen Sie "Erweitertes Menü". Durch Drücken der Eingabetaste wird der Drucker wieder in Betriebsbereitschaft versetzt, und auf dem Display wird "Bereit" angezeigt.
F: Kann ich auf einem Standard-H-Class-Drucker mit auf der Außenseite beschichteten Farbbändern drucken?
A: Das Thermotransfer-Kit für alle H-Class-Drucker wurde so konzipiert, dass auf der Innenseite oder auf der Außenseite beschichtete Farbbänder verwendet werden können. Es sind keine Anpassungen des Druckers oder der Software erforderlich.
F: Ich habe einen H-6308 bestellt, dieser verfügt jedoch nicht über die beiden USB-Anschlüsse auf der Vorderseite. Sollten diese nicht im Lieferumfang des Druckers enthalten sein?
A: Nein. Ihr Drucker gehört zu der kurzen H-Class-Baureihe. Bei kurzen Druckermodellen ist USB/SDIO eine optionale Komponente. Bei allen langen Modellen sind diese standardmäßig werksseitig bereits installiert.
F: Mein Drucker zeigt die Fehlermeldung "Positionsfehler" an. Was ist die Ursache für diesen Fehler?
A: Der Drucker konnte nicht die Oberkante des nächsten Etiketts erkennen. Drücken Sie die Vorschubtaste, um alle Fehlerbedingungen in diesem Zusammenhang zu löschen. Wenn der Fehler weiterhin bestehen bleibt, muss der Drucker möglicherweise neu kalibriert werden. Informationen zu dieser Prozedur finden Sie in der Bedienungsanleitung.
F: Unterstützen I-Class-Drucker Etikettenformate, die in der Druckersprache ZPL™(Zebra® Print Language) erstellt wurden?
A: Ja, alle I-Class-Drucker (mit Ausnahme der Drucker I-4206 und I-4208) können so konfiguriert werden, dass ZPL-Datenströme verwendet werden. Zu diesem Zweck muss jedoch ein Firmwareupgrade durchgeführt werden. Die benötigte Firmware können Sie hier herunterladen.
F: Wie kann ich eine Schnellkalibrierung durchführen?
A: Der Drucker ist so kalibriert, dass er eine Vielzahl an Druckmaterialien erkennen kann. Bei einer Kalibrierung wird eine Feinanpassung dieser Einstellungen für gestanzte Etiketten, Etiketten mit Aussparung und Reflexionsetiketten durchgeführt. (Bei Endlosdruckmaterialien ist keine Kalibrierung erforderlich.) Sie sollten diese Kalibrierung bei der Ersteinrichtung des Druckers durchführen, sowie, wenn Sie Druckmaterialien eines anderen Typs verwenden. Stellen Sie sicher, dass das Druckmaterial geladen und der Materialsensor ordnungsgemäß positioniert ist. Wenn der Drucker dann betriebsbereit ist, drücken Sie die Vorschubtaste, und halten Sie sie gedrückt. Schieben Sie mindestens drei Etiketten vollständig heraus, und lassen Sie dann die Taste wieder los. Wenn die Kalibrierung erfolgreich abgeschlossen wurde, wird auf dem Bildschirm "Kalibrierung abgeschlossen" und anschließend "Bereit" angezeigt.
F: Einer der Verriegelungsstifte für den Druckkopf ist abgebrochen. Sind sie problemlos auszutauschen?
A: Nein. Wir bieten für diesen Zweck ein Reparaturkit an. Sie benötigen jedoch eine Werkstatt mit den richtigen Werkzeugen, um den Stift auszutauschen.
F: Ich besitze einige ältere I-4208-Einheiten, die mit einer Netzwerkkarte ausgestattet sind. Wir haben einen neuen 4208 gekauft, aber wenn ich ihn einschalte, wird auf dem Display "4210" angezeigt. Ist dies ein Fehler?
A: Nein, dies ist kein Fehler. Wenn Kunden einen I-4208 mit unserer neuen Netzwerkkarte bestellen, wird dieser ohne Mehrkosten als I-4210 ausgeliefert. Unsere neue Netzwerkkarte ist mit dem Mainboard des I-4208 nicht kompatibel. Ansonsten werden Sie keinen Unterschied zwischen den älteren und diesem neueren Modell erkennen.
F: In unserer Firma werden nebeneinander I-4208- und I-4308-Drucker für den Etikettendruck eingesetzt. Nun ist einer der 4208er ausgefallen. Kann ich mit der Druckwalze aus dieser Einheit die abgenutzte Druckwalze in meinem 4308 ersetzen?
A: Ja. Es werden in allen I-Class-Druckern dieselben Druckwalzen verbaut.
F: Die interne Aufrollvorrichtung wickelt die Etiketten nicht mehr ordnungsgemäß auf. Die Aufrollvorrichtung ist bereits ziemlich alt und arbeitet wahrscheinlich nicht mehr zuverlässig. Sind sie problemlos auszutauschen?
A: Ja. Das Gehäuse ist mit nur drei Schrauben auf der mittleren Platte des Druckers befestigt. Wenn Sie diese drei Schrauben lösen und entfernen, können Sie die gesamte Baugruppe problemlos herausnehmen und durch eine neue ersetzen.
F: Ich besitze einige bereits sehr alte I-4206-Drucker, die ich durch das neue Modell 4208 ersetze. Einige der alten Modelle arbeiten noch immer zuverlässig. Ich habe in einem der Geräte den Druckkopf erneuert, und jetzt werden nur noch schwarze Linien gedruckt. Ist der neue Druckkopf möglicherweise defekt?
A: Nein. Aber es besteht die Möglichkeit, dass der Druckkopf nicht für das Druckermodell geeignet ist. Ältere Modelle des 4206 ab dem CY2001 und früher verfügen über andere elektronische Komponenten und sind mit unseren neuen Druckköpfen nicht kompatibel. Die Teilenummer für den benötigten Druckkopf lautet DPO32-2262-01.
F: Mein Drucker bedruckt die Etiketten nicht vollständig. Muss ich den Druckkopf ersetzen?
A: Nein. Überprüfen Sie die Regulierungsscheibe, die sich unterhalb der Druckkopfverriegelung am Drucker befindet. Stellen Sie sicher, dass die grüne Flügelschraube auf die Rückseite des Druckers gerichtet und fest angezogen ist. Ist diese Flügelschraube nicht ordnungsgemäß angezogen, wird der Druckkopf auf der rechten Seite angehoben und hat keinen Kontakt mehr mit den Druckmaterialien. Informationen zum Durchführen dieser Anpassung finden Sie in der Bedienungsanleitung.
F: Die Etiketten in meinem M-4210 werden nicht bis zur Perforierung herausgeschoben. Wie kann ich dieses Problem behandeln?
A: Normalerweise sollten die Etiketten bis zur Perforierung bzw. der Abrissstelle herausgeschoben werden. Überprüfen Sie die Einstellung "Spendposition" im Menü. Sie finden diese Einstellung unter "Drucksteuerung > Spendposition". Wenn Sie hier "Auto" festlegen, werden die Etiketten automatisch bis zur Abrissstelle herausgeschoben.
F: Einige der Einstellungen in meinem Drucker wurden geändert. Wie kann ich das Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen?
A: Halten Sie die Tasten für Pause, Papiervorschub und Abbrechen gleichzeitig gedrückt, während der Drucker eingeschaltet und initialisiert wird, um den Drucker auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Halten Sie diese Tasten gedrückt, bis auf dem Display eine Fehlermeldung angezeigt wird bzw. bei Modellen ohne Display die Pause-LED erlischt. Damit wird der Drucker auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.
F: Alle drei LED an meinem Drucker leuchten. Was bedeutet dies?
A: Dies bedeutet, dass ein Problem in Zusammenhang mit dem Drucker vorliegt. Rufen Sie den technischen Support von Datamax-O'Neil an, um weitere Informationen zur Vorgehensweise bei diesem Problem zu erhalten.
F: Ich möchte mit meinem Drucker Direktthermomedien bedrucken. Ist dies möglich?
A: Ja, alle M-Class Mark II und alle vorherigen M-Class-Drucker können Direktthermoetiketten bedrucken. Direktthermodruck ist standardmäßig für alle stationären Datamax-O'Neil-Drucker verfügbar. Thermotransferdruck hingegen ist eine optionale Komponente, für die ein Farbband benötigt wird.
F: Mein Farbband ist ständig verknittert und verursacht leere oder fehlerhafte Ausdrucke? Wie kann ich dieses Problem beheben?
A: Dies hängt von der Größe der Etiketten bzw. des Farbbandes ab. Datamax-O'Neil empfiehlt, das Farbband so zu wählen, dass es etwa ein 0,32 bis 0,64 cm breiter als die Etiketten ist. Werden Medien mit größeren Abmessungen verwendet, kann dies dazu führen, dass das Farbband verknittert. Es sind jedoch einige Anpassungen verfügbar, mit denen sich das Problem beheben lässt. Bitte wenden Sie sich an den technischen Support von Datamax-O'Neil, um weitere Informationen zur Vorgehensweise und zu den Anpassungen selbst zu erhalten.
F: Ich kann über die Web-basierte Oberfläche auf den M-Class zugreifen, werde aber nach einem Kennwort gefragt. Wie lautet das Kennwort?
A: Das Kennwort lautet "sysadm".
F: Mein Drucker schiebt zu viele Etiketten auf einmal heraus und zeigt anschließend die Fehlermeldung "TOF Fault" (TOF-Fehler) an. Was ist dieser Fehler und wie wird er behoben?
A: TOF-Fehler betreffen die Etikettenoberkante (Top of Form). Das Druckerproblem betrifft die richtige Erkennung der Etikettenart bzw. -größe. Bitte wenden Sie sich telefonisch an den technischen Support von Datamax-O'Neil.
F: Kann ich über meinen displaylosen M-4206 Selbsttestetiketten drucken?
A: Ja. Wenn der Drucker betriebsbereit ist und nur die LED "Bereit" leuchtet, drücken Sie gleichzeitig die Pause- und die Vorschubtaste, und lassen Sie sie dann wieder los. Anschließend wird ein Testetikett gedruckt. Wenn Sie gleichzeitig die Vorschub- und die Abbrechen-Taste drücken, wird ein Konfigurationsetikett gedruckt.
F: Ich habe einen M-4206 gekauft, der meinen alten Allegro-Drucker ersetzen soll. Die Etiketten werden aber nicht ordnungsgemäß ausgedruckt. Ist dies überhaupt der richtige Drucker, um meinen Allegro zu ersetzen?
A: Ja, alle Drucker der Allegro-Baureihe können durch Drucker der M-Class-Baureihe ersetzt werden.
Allerdings muss in dem M-4206 die Einstellung unter "Emulation" geändert werden. Weitere Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung. Wenden Sie sich bei Bedarf auch an unsere Abteilung für technischen Support.
F: Ich habe die Tickets in den Drucker geladen. Beim Drücken auf die Vorschubtaste werden jedoch mehrere Tickets herausgeschoben und der Drucker geht in den Fehlerzustand über.
A: Positionieren Sie den Druckmaterialsensor so, dass er sich in der Mitte eines "ruhigen Bereiches" (ohne vorbedruckte Stellen – weitere Informationen erhalten Sie in der Bedienungsanleitung zu dem Gerät) im unteren Bereich des Tickets befindet. Entfernen Sie die Tickets, und schalten Sie den Drucker aus. Verriegeln Sie den Druckkopfmechanismus, und schalten Sie den Drucker wieder ein. Nach dem Einschalten des Druckers leuchten alle drei LEDs auf. Laden Sie den Ticketstapel erneut in den Drucker. Der Drucker führt anschließend die Funktion zum automatischen Laden aus. Wenn das Problem weiterhin besteht, finden Sie Hinweise zur weiteren Vorgehensweise in der Bedienungsanleitung. Außerdem können Sie sich an den technischen Support wenden.
F: Beim Drucken von Tickets ist das Druckbild zu weit nach oben oder unten verschoben. Wie kann ich das Druckbild justieren?
A: Wenn die Drucker-LEDs "Power" und "On-Line" aufleuchten, drücken Sie einmal die Taste "Pause/F1". Damit wird der Drucker in den Wartungsmodus versetzt. Drücken Sie einige Male die Taste "Test/F3", und überprüfen Sie, wie die internen Tickets bei dem Selbsttest ausgegeben werden. Wenn die Etiketten nicht ordnungsgemäß auf dem Ticket angeordnet sind, müssen Druckbeginn bzw. Schneiden und Abreißen angepasst werden. Informationen zum Durchführen dieser Anpassungen finden Sie in der Bedienungsanleitung. Wenden Sie sich an unsere Abteilung für technischen Support, wenn Sie weitere Hilfe benötigen.
F: Ich verwende zum Drucken auf meinem S-Class-Drucker die Softwareanwendung Bartender. Wenn ich versuchsweise Tickets ausdrucke, werden nur Zahlen und Buchstaben auf das Ticket gedruckt – unleserliches Kauderwelsch. Was habe ich falsch gemacht?
A: Möglicherweise ist Ihr Drucker für DTPL eingestellt. Informationen zum Umstellen des Druckers auf DPL finden Sie in der Bedienungsanleitung. Sie finden die gewünschte Anleitung in der Dokumentation zum Einstellen des Parsermodus. (DPL ist die Datamax-O'Neil Programming Language, und DTPL ist die Datamax-O'Neil Ticketing Programming Language. DTPL ist eine BOCA™-Emulation.)
F: Ich habe vor Kurzem einen neuen S-Class-Drucker erworben und gesehen, dass er auf der Rückseite einen USB-Anschluss hat. Mein älterer S-Class-Drucker hat lediglich einen Parallel- und einen seriellen Anschluss. Wozu dient der USB-Anschluss?
A: Die Drucker der S-Class-Baureihe wurden 2007 aktualisiert, damit sie den ROHS-Standards entsprechen. Seitdem verfügt diese Druckerbaureihe über einen USB-Anschluss, einen 9-poligen seriellen Anschluss, einen Parallelanschluss und mehr Flash-Speicher auf dem neuen Mainboard.
F: Kann ich in meinem S-Class-Drucker Etiketten mit Aussparungen verwenden?
A: Nein, dieser Drucker unterstützt ausschließlich Reflexionsetiketten (mit schwarzer Markierung) und Endlos-Ticketstapel.
F: Ich habe einen Ticketstapel, der auf der Oberseite mit einer schwarzen Markierung versehen ist. Kann ich diese Tickets in meinen S-Class-Drucker laden?
A: Ja, der S-Class-Drucker unterstützt diesen Tickettyp, wenn er mit der Option "Top TOF Sensor" (Sensor für die Etikettoberkante) bestellt wurde.
F: Mein Drucker druckt die Tickets aus und gibt sie vollkommen ungeordnet aus. Besteht eine Möglichkeit, die Tickets schön ordentlich gestapelt auszugeben?
A: Ja, Sie können eine Cutter-Ablage bestellen und an dem Drucker anbringen (nur bei ST-Modellen). Die Teilenummern lauten: DPO15-3081-01 Cutter-Auffangbehälter (5,08 cm) bzw. DPO11-5228-01 Cutter-Auffangbehälter (8,89 cm).
F: Ich habe die Schlüssel zum Abschließen meines S-Class-Druckers verloren und kann die Abdeckung nicht mehr öffnen. Kann ich Ersatzschlüssel bestellen?
A: Dies ist leider nicht möglich. Wenden Sie sich an den technischen Support, um eine RMA/REP (Return Material Authorization zur Reparatur) zu erhalten. Wenn Sie über keinen Hauptschlüssel verfügen, müssen Sie den Drucker bei Datamax-O'Neil einsenden.
F: Ich habe einen Boca-Drucker durch einen S-Class ersetzt, und nun kann ich nicht mehr drucken. Ich habe überprüft, dass der S-Class auf DTPL eingestellt ist, und ich verwende dasselbe Parallelkabel wie für den BOCA. Was kann ich jetzt tun?
A: Boca-Drucker verwenden ein proprietäres Parallelkabel, das nicht für Datamax-O'Neil-Drucker verwendet werden kann. Sie müssen ein Parallelkabel entsprechend dem Standard IEEE 1284 kaufen, wenn Sie den LPT-Anschluss verwenden. Solche Kabel können Sie überall im Handel erwerben.
F: Was ist ein Druckkopf-Fehler und wie wird er behandelt?
A: Druckkopf-Fehler treten auf, wenn der Bediener aus irgendeinem Grund den Druckkopf entriegelt. Die Entriegelung des Druckkopfes dient dazu, den Motor abzukuppeln, wenn der Drucker gewartet oder mit neuen Druckmaterialien beladen wird. Sie können dieses Problem behandeln, indem Sie den Druckkopf schließen und verriegeln und anschließend einmal auf die Vorschubtaste ("Feed") drücken.
F: Welcher Drucker ist der am besten geeignete Ersatz für meinen Titan 6200?
A: Der W-6208 ist der direkte Ersatz für den Titan 6200.
F: Kann ich für meinen W-Class-Drucker das serielle Kabel verwenden, das ich früher für die Drucker DMX 600/800 verwendet habe?
A: Ja. Der serielle Anschluss des W-Class verwendet dieselbe Stiftbelegung wie früher die Drucker DMX 600/800.
F: Kann ich mit meinem Thermotransfer-W-Class auf Direktthermo-Druckmaterialien drucken?
A: Ja. Legen Sie die Direktthermo-Druckmaterialien ein, drücken Sie die Menütaste, und wechseln Sie im Menü zu "Medien-Einstellungen > Auswahl Medienart". Verwenden Sie die Pausetaste oder die Vorschubtaste, um zwischen "Thermo-Transfer" und "Thermo-Direkt" zu wechseln. Drücken Sie die Eingabetaste, um die Änderung auszuwählen, und verwenden Sie dann die Tasten "Menu" bzw. "Escape", um das Menü zu beenden. Drücken Sie die Eingabetaste, wenn Sie aufgefordert werden, die Änderungen zu speichern.
F: Mein W-Class-Drucker bedruckt keine Direktthermo- (DT), wohl aber Thermotransfer-Druckmaterialien (TT). Warum ist dies so?
A: Wahrscheinlich sind die eingelegten Medien gar keine Direktthermo-Druckmaterialien. Legen Sie ein Etikett auf eine ebene Oberfläche, und rubbeln Sie es mit einer Münze oder einem Fingernagel auf. Wenn der aufgerubbelte Bereich dunkelgrau oder schwarz ist, handelt es sich um echte Direktthermo-Druckmaterialien. Wenn an der Stelle hingegen nur Kratzer zurückbleiben und sich die Farbe ansonsten nicht ändert, handelt es sich um Thermotransfer-Druckmaterialien (TT), und es wird ein Farbband benötigt.
F: Der W-Class-Drucker ist über den Parallelanschluss an einen Computer angeschlossen. Kann ich diesen Drucker als Netzwerkdrucker verwenden?
A: Ja. Für diesen Drucker ist die Option "DMXNet II Internal Print Server" verfügbar, über die der Drucker ins Netzwerk eingebunden werden kann. Bei dieser Option handelt es sich um eine Plugin-Komponente, die die Angabe einer IP-Adresse mit Subnetz, einer Gateway-Adresse und von weiteren für das Netzwerk benötigten Einstellungen ermöglicht. Möglicherweise müssen Sie für den Drucker ein Firmwareupgrade durchführen, damit die Option installiert werden kann.
F: Unser neuer W-Class-Drucker wird in unser Büro in Deutschland geliefert, wo er eingesetzt werden soll. Besteht die Möglichkeit, als Anzeigesprache Deutsch anstelle von Englisch festzulegen?
A: Ja. Der Drucker unterstützt fünf verschiedene Sprachen. Navigieren Sie im Menü "Systemeinstellungen" zum Menü "Sprache", drücken Sie die Eingabetaste, navigieren Sie dann zum Menüeintrag "Deutsch", und drücken Sie erneut die Eingabetaste. Drücken Sie dann auf Escape, und speichern Sie die Änderungen, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
F: Beim Drucken von Etiketten passiert es, dass mein W-Class-Drucker einzelne Etiketten scheinbar wahllos überspringt. Auf den verwendeten Etiketten befindet sich die Aussparung auf der linken Seite. Mit welchen Maßnahmen kann ich das Überspringen unterdrücken?
A: Wenn die Etikettoberkantenerkennung anhand der Aussparung durchgeführt wird, stellen Sie sicher, dass der optische Sensor auf die linke Etikettenkante gerichtet ist, so dass die Auge-Markierung des Sensors auf die Mitte der Aussparung gerichtet ist. Die Auge-Markierung ist eine vertikale Einkerbung etwa 1 cm rechts von dem Sensor auf dem Kunststoffgehäuse. Wenn das Problem auch nach der Anpassung der Sensorausrichtung bestehen bleibt, führen Sie Schritt 3 der manuellen Sensorkalibrierung durch, wie in der Bedienungsanleitung in dem Abschnitt zu Einstellungen für Druckmaterialien und zur Sensorkalibrierung angegeben.
F: Unser W-Class-Drucker bedruckt fortlaufend jeweils ein Etikett und überspringt dann das nächste. Wie kann ich dieses Problem beheben?
A: Sie müssen herausfinden, ob das Problem beim Drucker liegt, oder ob ein Formatierungsproblem vorliegt. Drücken Sie einfach einmal die Vorschubtaste. Wenn der Drucker genau ein Etikett herausschiebt, handelt es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um ein Softwareproblem. Überprüfen Sie die Druckregistrierungen auf dem Etikett. Wenn der Druck zu nahe an der Etikettoberkante beendet wird oder sogar in die Aussparung hineindruckt, führt dies dazu, dass der Drucker den Rest des leeren Etiketts herausschiebt. Sie können in diesem Fall Abhilfe schaffen, indem Sie den Druckbereich in Richtung Etikettenoberkante verschieben. Sie können den Druckbereich in der für das Etikettenlayout verwendeten Softwareanwendung anpassen. Dies ist die empfohlene Vorgehensweise. Sie können auch den Drucker so einstellen, dass das Druckbild verschoben wird. Diese Einstellung können Sie über das Menü "Drucksteuerung > Eigene Korrekturen > Y-Korrektur,vertikal" vornehmen. Durch Angabe eines negativen Werts wird das Druckbild nach unten verschoben, bei einem positiven Wert nach oben.